Serverschutz

Wovor dein Minecraft-Server geschützt werden muss

Nicht jede Bedrohung ist ein DDoS. Dieser Leitfaden geht die Angriffe durch, die Minecraft-Server auf Netzwerkebene wirklich treffen, und zeigt, wie Infinity-Filter jede davon abdeckt.

Bedrohung für Bedrohung

Sechs Dinge, vor denen du dich schützen solltest

Jeder Abschnitt behandelt eine Bedrohung: was sie ist und welche Funktion sie abdeckt. Folge den Links für alle Details.

DDoS-Angriffe

Fluten von Müll-Traffic, die die Verbindung deines Servers sättigen sollen, bis echte Spieler nicht mehr durchkommen. Der brutalste und häufigste Angriff auf Minecraft-Server, und der, den nichts auf deiner eigenen Maschine stoppen kann.

Jeder Infinity-Filter-Plan, auch der kostenlose, leitet deinen Traffic zuerst durch unser Filternetzwerk. Floods werden an der Edge absorbiert; deine Spieler bekommen sie nie zu sehen.

Bot- und Join-Floods

Wellen von Fake-Spielern, die deinen Login-Bildschirm spammen: Sie belegen Slots, triggern Plugins und laggen deinen Server, ohne je echte Verbindungen zu sein.

Die Anti-Bot-Schicht analysiert Verbindungsraten und Protokoll-Fingerabdrücke am Filter, bevor der Fake-Join deinen Server erreicht. Drei Modi, von aus bis hardcore, im Dashboard umschaltbar.

Eine geleakte echte IP

Kennen Angreifer die echte Adresse deines Backends, können sie direkt darauf zielen und jeden vorgeschalteten Filter umgehen. Alte DNS-Einträge, Status-Seiten und unvorsichtige Screenshots sind die üblichen Lecks.

Hinter Infinity-Filter bleibt deine echte IP komplett aus dem DNS, und du stellst deine Firewall so ein, dass nur unsere Filter-Ranges sie erreichen. Geleakt oder erraten, ein direkter Angriff findet eine verschlossene Tür.

VPNs und Wegwerf-Accounts

Gebannte Spieler, die sofort per VPN zurückkommen, oder Grief-Crews von Wegwerf-Verbindungen. IP-Bans verlieren jede Bedeutung.

Der Anti-VPN-Filter gleicht Verbindungen mit einer Datenbank bekannter VPN- und Proxy-Netzwerke ab und weist sie beim Login ab, bevor sie überhaupt in deiner Spielerliste auftauchen.

Unerwünschte Länder und Netzwerke

Wenn deine Community deutsch ist, sind Verbindungen aus einem Rechenzentrum auf einem anderen Kontinent selten Spieler. Ein weit offener Server ist eine größere Angriffsfläche als nötig.

Der Länderfilter erlaubt oder verweigert Verbindungen nach Land beim Login, der ASN-Filter blockiert ganze Netzwerke (Rechenzentren, bekannte Missbrauchsquellen) über ihre Netzwerknummer.

Vertrauenswürdige IPs und privater Zugang

Teammitglieder, Monitoring-Bots und Partnerdienste lösen manchmal dieselben Filter aus wie Angreifer: Ein Admin im VPN sollte nicht mit den Griefern ausgesperrt werden.

Die Whitelist lässt vertrauenswürdige IPs und Netzwerke Anti-Bot-, Anti-VPN- und Länderfilter umgehen, bei voller DDoS-Mitigation. Für alle anderen bleiben deine Regeln streng.

Crossplay mit Geyser?

Bedrock-Traffic funktioniert anders als Java (UDP statt TCP), und die meisten Schutz-Setups decken ihn nicht ab. Wir schon: mit einem eigenen gefilterten Zugang für deine Bedrock-Spieler.

FAQ

Minecraft-Serversicherheit, gefragt und beantwortet

Die Fragen, nach denen Serverbetreiber wirklich suchen. Kurze, ehrliche Antworten.

Wie schütze ich meinen Minecraft-Server vor DDoS-Angriffen?

Setz eine Filterschicht zwischen Spieler und Maschine. Spieler verbinden sich mit einer geschützten Adresse, Angriffs-Traffic wird dort absorbiert, und nur saubere Verbindungen werden an deinen Server weitergeleitet. Bei Infinity-Filter ist das eine DNS-Änderung, und der Free-Plan deckt kleine Server ab. Die letzte Lücke schließt du, indem du dein Backend per Firewall nur für unser Netzwerk erreichbar machst.

Woran erkenne ich, ob mein Server angegriffen wird oder nur laggt?

Typische Angriffszeichen: Alle Spieler fliegen gleichzeitig mit Timeouts raus, der Serverprozess selbst wirkt gesund, und deine Logs zeigen eine Flut von Verbindungsversuchen von vielen verschiedenen IPs. Plugin-Lag und Hoster-Probleme können ähnlich aussehen, also prüfe deine Traffic-Graphen, bevor du urteilst. Hinter einem Filter musst du nichts live diagnostizieren: Die Mitigation greift automatisch.

Versteckt eine eigene Domain oder ein SRV-Eintrag meine Server-IP?

Nein, und das ist ein sehr verbreiteter Irrtum. Eine Domain ist nur ein öffentlicher Zeiger: Jeder kann nachschlagen, auf welche Adresse sie auflöst, SRV-Eintrag inklusive. Domains bringen Komfort, keinen Schutz. Der einzige Weg, deine echte IP aus dem DNS zu halten: die Domain auf einen Filter-Proxy zeigen lassen und die Backend-Adresse privat halten.

Reicht eine Whitelist, um meinen Server abzusichern?

Eine Spieler-Whitelist regelt, wer sich einloggen darf, und jeder private Server sollte eine haben. Aber der Port dahinter bleibt offen: Eine Whitelist hindert niemanden daran, deine Verbindung zu fluten, zu scannen oder abzutasten, und sie versteckt deine IP nicht. Kombiniere sie mit Schutz auf Netzwerkebene; unsere Whitelist ergänzt sie auf IP-Ebene und lässt vertrauenswürdige Adressen die strengen Filter überspringen.

Ist es sicher, einen Minecraft-Server von zu Hause zu hosten?

Ein offener Port zu Hause zeigt deine private IP jedem Spieler und den Scannern, die das Internet nach offenen Minecraft-Ports absuchen. Ein einziger Angriff kann deinen ganzen Haushalt offline nehmen. Wenn du selbst hostest, stell einen Filter-Proxy davor, damit Spieler immer nur die geschützte Adresse sehen, und konfiguriere deine Firewall so, dass nur dieser Proxy deine Maschine erreicht.

Sollte ich VPN-Verbindungen auf meinem Server blockieren?

Wenn du mit Ban-Umgehung oder Bot-Wellen kämpfst, ja: Ein IP-Ban bedeutet wenig, wenn die Rückkehr per VPN Sekunden dauert. Manche legitime Spieler nutzen aber auch VPNs. Der pragmatische Ansatz: den Anti-VPN-Filter bei echtem Missbrauch aktivieren statt pauschal, und vertrauenswürdige Spieler mit VPN whitelisten.

Sind Cracked-Server (Offline-Modus) stärker gefährdet?

Ja, deutlich. Ohne Mojang-Authentifizierung können Bots kostenlos mit beliebigen Namen joinen. Offline-Modus-Server ziehen deshalb weit mehr Join-Floods und Namens-Spoofing an. Wenn du einen betreibst, sind Bot-Filterung auf Verbindungsebene plus ein starkes Auth-Plugin Pflicht, nicht Kür.

Mein Server wird gerade angegriffen. Was kann ich tun?

Sobald eine Flood eine ungeschützte Adresse trifft, kannst du selbst kaum noch filtern: Die Leitung ist gesättigt, bevor deine Maschine den Traffic sieht. Das Vorgehen: Schutz aktivieren, Domain darauf zeigen lassen, vom Hoster eine frische IP holen, damit die geleakte erlischt, und die neue IP per Firewall nur für das Filternetzwerk öffnen. Die meisten Angriffe enden nach Stunden; diese Schritte stoppen den nächsten.

Ist Infinity-Filter mit Anti-Cheat-Clients wie Badlion kompatibel?

Ja, voll kompatibel, keine besondere Konfiguration nötig. Falls doch etwas auftaucht, hilft unser Support auf Discord.

Alles an einem Ort abdecken

DDoS-Filterung, Anti-Bot, VPN- und Länderfilter, Whitelist: ein Dashboard, eine DNS-Änderung zum Start. Der Free-Plan ist ein echter Free-Plan.