Wie schütze ich meinen Minecraft-Server vor DDoS-Angriffen?
Setz eine Filterschicht zwischen Spieler und Maschine. Spieler verbinden sich mit einer geschützten Adresse, Angriffs-Traffic wird dort absorbiert, und nur saubere Verbindungen werden an deinen Server weitergeleitet. Bei Infinity-Filter ist das eine DNS-Änderung, und der Free-Plan deckt kleine Server ab. Die letzte Lücke schließt du, indem du dein Backend per Firewall nur für unser Netzwerk erreichbar machst.
Woran erkenne ich, ob mein Server angegriffen wird oder nur laggt?
Typische Angriffszeichen: Alle Spieler fliegen gleichzeitig mit Timeouts raus, der Serverprozess selbst wirkt gesund, und deine Logs zeigen eine Flut von Verbindungsversuchen von vielen verschiedenen IPs. Plugin-Lag und Hoster-Probleme können ähnlich aussehen, also prüfe deine Traffic-Graphen, bevor du urteilst. Hinter einem Filter musst du nichts live diagnostizieren: Die Mitigation greift automatisch.
Versteckt eine eigene Domain oder ein SRV-Eintrag meine Server-IP?
Nein, und das ist ein sehr verbreiteter Irrtum. Eine Domain ist nur ein öffentlicher Zeiger: Jeder kann nachschlagen, auf welche Adresse sie auflöst, SRV-Eintrag inklusive. Domains bringen Komfort, keinen Schutz. Der einzige Weg, deine echte IP aus dem DNS zu halten: die Domain auf einen Filter-Proxy zeigen lassen und die Backend-Adresse privat halten.
Reicht eine Whitelist, um meinen Server abzusichern?
Eine Spieler-Whitelist regelt, wer sich einloggen darf, und jeder private Server sollte eine haben. Aber der Port dahinter bleibt offen: Eine Whitelist hindert niemanden daran, deine Verbindung zu fluten, zu scannen oder abzutasten, und sie versteckt deine IP nicht. Kombiniere sie mit Schutz auf Netzwerkebene; unsere Whitelist ergänzt sie auf IP-Ebene und lässt vertrauenswürdige Adressen die strengen Filter überspringen.
Ist es sicher, einen Minecraft-Server von zu Hause zu hosten?
Ein offener Port zu Hause zeigt deine private IP jedem Spieler und den Scannern, die das Internet nach offenen Minecraft-Ports absuchen. Ein einziger Angriff kann deinen ganzen Haushalt offline nehmen. Wenn du selbst hostest, stell einen Filter-Proxy davor, damit Spieler immer nur die geschützte Adresse sehen, und konfiguriere deine Firewall so, dass nur dieser Proxy deine Maschine erreicht.
Sollte ich VPN-Verbindungen auf meinem Server blockieren?
Wenn du mit Ban-Umgehung oder Bot-Wellen kämpfst, ja: Ein IP-Ban bedeutet wenig, wenn die Rückkehr per VPN Sekunden dauert. Manche legitime Spieler nutzen aber auch VPNs. Der pragmatische Ansatz: den Anti-VPN-Filter bei echtem Missbrauch aktivieren statt pauschal, und vertrauenswürdige Spieler mit VPN whitelisten.
Sind Cracked-Server (Offline-Modus) stärker gefährdet?
Ja, deutlich. Ohne Mojang-Authentifizierung können Bots kostenlos mit beliebigen Namen joinen. Offline-Modus-Server ziehen deshalb weit mehr Join-Floods und Namens-Spoofing an. Wenn du einen betreibst, sind Bot-Filterung auf Verbindungsebene plus ein starkes Auth-Plugin Pflicht, nicht Kür.
Mein Server wird gerade angegriffen. Was kann ich tun?
Sobald eine Flood eine ungeschützte Adresse trifft, kannst du selbst kaum noch filtern: Die Leitung ist gesättigt, bevor deine Maschine den Traffic sieht. Das Vorgehen: Schutz aktivieren, Domain darauf zeigen lassen, vom Hoster eine frische IP holen, damit die geleakte erlischt, und die neue IP per Firewall nur für das Filternetzwerk öffnen. Die meisten Angriffe enden nach Stunden; diese Schritte stoppen den nächsten.
Ist Infinity-Filter mit Anti-Cheat-Clients wie Badlion kompatibel?
Ja, voll kompatibel, keine besondere Konfiguration nötig. Falls doch etwas auftaucht, hilft unser Support auf Discord.